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Mathe ist doch toll … oder?

 SRB II Mathe 

In den letzten sechs Monaten fanden zwei Mathematik-Veranstaltungen statt, tagsüber und auch nachts, an denen motivierte Schülerinnen und Schülern unserer Schule teilnahmen. 

 

Das erste der beiden Events war am 21. November 2025 die Lange Nacht der Mathematik (kurz LNdM). An diesem Tag – oder besser gesagt: in dieser Nacht – kamen Teams von jeweils mindesten vier Schülerinnen und Schülern um 18:00 Uhr in die Schule. Und das sogar freiwillig! Insgesamt waren drei Teams am Start, eines aus den 7. Klassen und zwei aus den 8. Klassen. 

 

Die Regeln waren einfach: Zeit bis 8 Uhr morgens; technische Hilfsmittel waren erlaubt (wenn auch nicht so gern gesehen) und insgesamt gab es drei Runden mit ansteigender Schwierigkeit. Die Aufgaben waren für die jeweilige Klassenstufe gleich, weshalb sich beide Teams der 8. Klassen zusammengetan haben, um die Aufgaben zu lösen. Start der LNdM war eigentlich 18 Uhr, da aber tausende Teams teilnahmen und gleichzeitig versucht haben, die Aufgaben herunterzuladen, ging es erst ein paar Minuten später los. Einige Aufgaben waren schon in den ersten Minuten gelöst, andere haben mehr Zeit in Anspruch genommen. Ein Problem, auf das die Schülerinnen und Schüler nur wenige Minuten nach Start stießen, war, dass alle zehn Lösungen korrekt eingetragen werden mussten. Nach einigen Knobeleien war es schon 20:00 Uhr und ein Blick auf die Übersicht hat etwas geschmerzt, da mehrere Teams nicht nur die erste, sondern auch bereits zweite Runde geschafft hatten und sich nun an der 3. Runde den Kopf zerbrachen. 

 

So wurde es irgendwann Zeit, sich um ein großes Problem zu kümmern. Es war jedoch keine der Aufgaben sondern etwas zu essen! Nach einigen Überlegungen bestellte Herr Dorn, der unsere Teilnahme organisierte und begleitete, Pizza. Dies hielt die Motivation zumindest teilweise aufrecht, wodurch nach “nur“ sechs Stunden bereits vier Aufgaben gelöst waren. Zu Mitternacht

wurde es also Zeit für etwas, was jeder schon einmal machen wollte – auf dem menschenleeren Schulhof spazieren gehen. Zehn Minuten später wurde schon wieder fleißig gerechnet und nur kurze Zeit später (eine weitere Aufgabe wurde währenddessen gelöst) wurde nach wiederholt falscher Eingabe der Lösung das richtige Ergebnis angezeigt. Dies führte zu großer Erheiterung und in den kommenden Stunden rechnete sich eine Person durch die neunte Aufgabe. Als gegen 2 Uhr nachts die richtige Lösung vorlag, gab es noch zwei Aufgaben zu erledigen. In den Stunden bis 04:30 Uhr konnten immerhin neun der zehn Aufgaben gelöst werden. Schließlich gab das (sehr müde) Team auf und ging schlafen. 

Am Tag danach wurde im Gruppenchat noch die Lösung der letzten Aufgabe geschickt und es stellte sich heraus, dass diese bereits errechnet worden war, da die Lösung, welche fehlerhaft war nur einer von drei Aufgabenteilen war. Während also immer ein oder zwei Aufgabenteile korrekt errechnet wurden, war der letzte fehlende Teil falsch, wurde aber als richtig vermutet.

 

Der Tag der Mathematik (TdM) war ein paar Monate später, um genau zu sein am 20. April 2026.

Diese Veranstaltung war zum Glück nicht so spät sondern … am Samstag um 08:00 Uhr an der

Freien Universität Berlin (FU). Auch nicht viel besser. Die benötigte Teamgröße waren mindestens vier Personen, die am Samstag verrückt genug waren, so früh für Mathe aufzustehen. Das würde doch niemand machen, oder? Ja ich war auch dabei, ich weiß auch nicht warum 😉

Unsere Schule war also mit zwei Teams und insgesamt neun Personen vertreten, die sich um 6:30 Uhr am Bahnhof Neuenhagen trafen, um mit der Bahn nach Berlin zu fahren. Angekommen an der FU war es schon fast 8 Uhr, aber wir fanden nach einigem Suchen unsere zugeteilten Plätze. Bei dem Tag der Mathematik waren die Regeln etwas anders, technische Hilfsmittel waren nicht erlaubt, man durfte nicht mit dem Lehrer sprechen – uns begleitete dankenswerterweise wieder Herr Dorn – und auch sonst war jegliche Hilfe verboten. 

 

Die Aufgaben waren sehr anspruchsvoll, insgesamt gab es vier und jede wurde mit jeweils zehn Punkten bewertet. Um diese volle Punktzahl zu erreichen, mussten die Aufgabe korrekt gelöst und der Lösungsweg klar und verständlich aufs Blatt gebracht worden sein. Insgesamt gab es vier Stunden Zeit für alle Aufgaben. Am nächsten Tag kamen dann die Ergebnisse und wir waren leider relativ weit unten, aber immerhin nicht letzter! (https://tdm.math.fu-berlin.de/download/TdM2026-Ergebnisse.pdf) Unsere Teams „Triteam“ und  „Die Brandenburger“ hatten über zehn Punkte, was laut Herrn Dorn schon einmal sehr gut war. Das glauben wir natürlich gern! Es gab sogar einen Gewinn in Form von Edumap-Lizenzen und einen, der uns Schülerinnen und Schülern wahrscheinlich noch besser gefiel: eine gute Note im Mathematikunterricht.

 

Sowohl die Lange Nacht der Mathematik als auch der Tag der Mathematik finden jedes Jahr statt und unsere Teams sind sich ziemlich sicher, dass sie wieder teilnehmen werden. Dennoch möchte ich alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule motivieren, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, da mehr Personen die Arbeit definitiv erleichtern würden. 

Werte Mitschülerinnen und Mitschüler! Mathe ist gar nicht mal so schlimm, wenn die Aufgaben gut sind 😉

 

Probieren sie sich gern an einer Aufgabe von der LNdM:

Der Hase und der Igel lieferten sich ein Rennen über 100 m, bei dem beide eine konstante

Geschwindigkeit beibehielten. Als der Hase die Ziellinie erreichte, lag er 75 m vor dem Igel. Der

Hase drehte sofort um und lief zurück zur Startlinie. Wie weit von der Ziellinie entfernt trafen sich

der Hase und die Igel?

Probieren sie auch eine Aufgabe des TdM:

Gesucht ist eine Zahl mit 10 Stellen. Jede Zahl von 0 bis 9 wird genau einmal Verwendet.

Außerdem sind n viele Stellen durch n teilbar. Beispielsweise sind die ersten 3 Stellen allein durch 3 teilbar, die ersten 5 Stellen durch 5 usw. usf.

 

Von Brian Palme aus der 8a

 

 SRB II Mathe 2 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Fr, 05. Juni 2026

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